Jugendliche


Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

Der Erfolg der Jugendwerkstatt liegt am ganzheitlichen Ansatz, der durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern möglich wird.

Zusammenarbeit mit FuGe:

Einmal monatlich ist der Vormittag für den persönlichen „Auf-Bau“ reserviert. Mittels verschiedener pädagogischer und therapeutischer Methoden wird mit den TeilnehmerInnen an folgenden Themenblöcken gearbeitet:
•    Ernährung
•    Bewegung
•    Stressbewältigung
•    Sexualpädagogik
•    Sucht
•    Lebensbewältigung / Lebensplanung
•    Kommunikation / Beziehungsgestaltung
•    Biographiearbeit

 

Zusammenarbeit mit der KulturKantine

JedeR TeilnehmerIn ist aufgefordert, zur Mittagszeit ein Mittagessen in der vereinseigenen KulturKantine einzunehmen. Damit wird gewährleistet, dass die Ernährung der Mitarbeiter vollwertig ist und die Pause zur Förderung der Geselligkeit und Kontaktaufnahme genutzt wird. Das Mittagessen hat einen informellen Charakter, auf den von der Projektleitung viel Wert gelegt wird.

Die Teilnehmerinnen beteiligen sich abwechselnd an der Zubereitung des Mittagessens und den abschließenden Aufräumarbeiten. In der heutigen Fastfoodkultur geht grundlegendes Wissen um die Zubereitung von Mahlzeiten oft verloren. Das Angebot er KulturKantine fördert die Wertschätzung der Lebens-Mittel.   


Zusammenarbeit mit  Jugendagentur:

Am Projektort arbeiten die Sozialpädagogen zusammen mit den TeilnehmerInnen und lernen diese im Projektverlauf intensiver kennen. Somit ist eine passgenaue Beratung, Qualifizierung und Vermittlung in die nächsten Schritte zur Berufswahl hervorragend gegeben. In folgenden Bereichen besteht eine enge Zusammenarbeit:

•    Aufsuchende Arbeit
•    Beratung im Alltag, zum Alltag
•    Begleitung in Problemlagen und Hinführung zu Lösungsansätzen (Suchtberatung, Schuldnerfragen, Geldprobleme, Anträge)
•    Schulungen und Qualifikationen (Deutschkurs, Maschinenschein, usw.)
•    Vermittlung und Betreuung in Praktika
•    Nachbetreuung
 
 

Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben

Partner aus der freien Wirtschaft stellen Praktika zur Verfügung, so dass sich die Teilnehmerinnen auch unter realen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt erproben können. Die Betriebe geben Auskunft über die Anforderungen an Arbeitnehmer, wie Dresscode, Teamgeist, Pünktlichkeit usw. In Gesprächen mit Personalbeauftragte bzw Behindertenbeauftragte von einzelnen Firmen können sich die Teilnehmerinnen für Einstellungsgespräche vorbereiten. Bestimmte Arbeitsgänge auf dem bau werden in Kooperation mit professionellen Firmen erledigt, die in der praktischen Arbeit die Teilnehmerinnen und ihre nonformalen Fähigkeiten kennenlernen können.


 

Zusammenarbeit mit Künstlern und Künstlerinnen

Die Jugendwerkstatt baut nicht nur ein denkmalgeschütztes Gebäude um und bietet  Jugendlichen Erprobungsfelder auf fachlicher Ebene wie Lehmbau, Wandheizung, Installation, Betonarbeiten, etc. sondern ermöglicht die Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Dabei kommen neben der konkreten Beratung zur Lebensplanung, beruflichen Perspektive und Alltagsbegleitung auch Kunstprojekte zum Zuge. Die Zweckfreiheit von Kunst ermöglicht es dem Kunstschaffenden, sich seinem eigenen Wollen und Wirken zu überlassen. Das Ergebnis wird bestimmt vom Wechselspiel zwischen Material und dem Jugendlichen. Durch Präsentieren der Objekte in einem öffentlichen Raum, z.B. auf einem Spielplatz, erlebt sich der Jugendliche als Gestalter seiner Stadt. Das Selbstwirksamkeitsgefühl ist der effektivste Motivator, an einer Gesellschaft teilzuhaben. Dies ist auch der Motor von vielen Aktiven auf dem Areal der Alten Seegrasspinnerei, die sich  dem Motto von Käthe Kollwitz, Bildhauerin Anfang des letzten Jahrhunderts; anschließen: „ich will wirken in meiner Zeit“.  

Kunst ist auch die Fähigkeit, Dinge neu zu betrachten. Daher ist die Arbeit mit Künstlern für Pädagogen wie auch Teilnehmer erfrischend. Das künstlerische Arbeiten, insbesondere die Bildhauerei erfordert eine Auseinandersetzung mit dem Material und sich selbst. Folgende Projekte sind geplant
•    Kunst am Bau – zweckgebunden und auftragsorientiert
•    Eigene Kunstprojekte – zweckfrei und sinnstiftend
•    Gemeinsame Kunstprojekte – fördert soziale Kompetenzen

Der Projektverlauf wird auf fachlicher und organisatorischer Ebene regelmäßig ausgewertet und z.B. in Protokollen und Gesprächsnotizen festgehalten. Das Individuelle der Kunst ermöglicht einen Kompetenzcheck der Qualifikationen im personalen Bereich – Eigeninitiative, Eigensinn, Eigenart.
                                     
 

REENCO Research Engineering Consulting

Rotary Nürtingen-Kirchheim

D - 72622 Nürtingen

 

 

Round Table 193

Nürtingen-Kirchheim

 

Finanzierung

REENCO Research Engineering Consulting

Rotary Nürtingen-Kirchheim

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ARGE Job-Center Esslingen

 

Reutlinger Straße 46

73030 Esslingen

 
 
         
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